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Angekommen in Malang!

Autor: LenaDawin | Datum: 28 September 2010, 14:44 | Kommentare deaktiviert

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Herzlich willkommen im Chaos!

Stellt euch vor:

Sternenklarer Himmel, kilometermeterweiter paradiesischer Urwald, hin und wieder kleine Hütten mit idyllischen Vorgärten und einer  eindrucksvollen Geräuschkulisse.

Genau so hatten wir uns den Weg  von Surabayas Flughafen nach Malang vorgestellt.

Stattdessen stellten wir uns nach einer knappen Stunde die Frage: Sind wir immer noch in Surabaya?

Es stellte sich heraus, dass man hier niemals direkt über Land fährt, sondern ununterbrochen die Häuschen direkt an die großen Hauptverbindungsstraßen gebaut sind.

Jetzt würden wir euch gerne  ein realistisches Bild von Indonesien und speziell  von  Malang vermitteln, aber glaubt uns - man muss es gesehen, gehört und gerochen haben. Vielleicht können euch die Bilder helfen…                          

Nun zu unserer neunen Heimatstadt:                                                                                                                             Unsere erste Erkundungstour haben wir mit dem Roller in die Stadt gemacht (wir saßen natürlich  nur hinten drauf). Die Straßen sind hier von Rikschas, Motorrollern, Bullis (öffentliches Verkehrsmittel) und ein paar Autos komplett überfüllt! Ein Gehweg für Fußgänger ist gar nicht erst vorhanden. Wird hier aber sowieso nicht gemacht, denn jede Straßenüberquerung scheint ein erhöhtes Risiko zu sein!

Jeder Indonesier empfindet Malang als angenehm kühl. So laufen die meisten hier in Pulli und langer Hose rum. Wir schwitzen trotzdem bei 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit! 

 Davon abgesehen fühlen wir uns sehr wohl, denn die Menschen  sind hier sehr hilfsbereit. Vor allem unsere Ansprechpartner sind sehr geduldig mit uns und unserem indonesisch.  Zurzeit arbeiten wir an unserem indonesischen Personalausweis. Aber das dauert noch ein bisschen. 

Momentan genießen wir noch die Freiheit und Welpenschutz. Heißt  aber leider auch: totale Abhängigkeit!

Hier in Indonesien, sind 80% der Bevölkerung muslimisch. Das sieht und hört man sofort!! Das erste  Mal wird um vier Uhr zum Gebet gesungen bzw. gerufen. Nachteil unseres Hauses ist, dass wir von vier oder fünf Moscheen umgeben sind. Selbst bei geschlossenem Fenster, sind die Rufe zum Gebet, so laut wie Sirenen.  Zur Erinnerung, es wird fünfmal am Tag gebetet.                                                       

Großer Vorteil: wir genießen eine normal Toilette J

Zum Schluss noch ein paar Wörtchen zum Thema Essen: Reis, Reis, Reis, Reis,…..

 

Viele liebe Grüße und eine verschwitzte Umarmung eure Lenschii :)

 

PS: Die Leute sind hier fasziniert von Herbst-und Winterfotos aus Kassel. Wer hätte gedacht, dass   Kassel so bestaunt wird?!